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Rezi: Du bist mein

Du bist mein

 

Lana Stone

 

 

 

Ich fand den Klappentext von „Du bist mein“ ganz interessant, aber leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. Die gesamte Geschichte war mir persönlich zu flach und vorhersehbar. Zwar erwarte ich bei einem BDSM-Roman keine hochphilosophische Abhandlung, aber für mich war es leider nicht stimmig.

 

 

 

Genre: Erotika

 

Seitenzahl: 536

 

 

 

Inhalt:

 

Olivia Bennett ist es gewohnt, ihre Umgebung zu kontrollieren – doch jetzt will sie sich nur noch in seinen Armen verlieren.


»Wenn du dieses Halsband trägst, beweist du mir, dass du mir gehören möchtest«, raunte er in ihr Ohr.
»Wenn du das Halsband trägst, zeigst du auch allen anderen, dass du mir gehörst«, flüsterte er weiter, während seine Finger sanft über ihren Hals fuhren.
»Wenn du es dir anlegst, bist du mein Engel, meine Sub, meine Hure. Mein!« Fast befremdlich war seine kehlige, knurrende Stimme, dir vor Leidenschaft strotzte.


»Ja, ich will dir gehören! Mehr als alles andere«, sagte sie zitternd. Noch nie war sie so gefesselt von Aaron gewesen. Er hatte seine Fassade vollends fallengelassen – und wenn sie erst ihm gehörte, würde er die ihre einreißen.

 

 

 

Charaktere und Meinung:

 

Ich gebe ja offen zu, dass ich mit vielen BDSM-Romanen auf Kriegsfuß stehe. Nicht weil das Thema mich schockiert – definitiv nicht – sondern weil viele Autoren immer und immer wieder die Klischees bedienen. So auch leider hier geschehen. Aber beginnen wir am Anfang. Olivia Bennett ist Assistenzärztin und eine taffe Blondine, die gern die Kontrolle behält. Bei einem Autounfall gerät sie allerdings an ihren (ha, ha) Meister Aaron. Bei ihm schien sich die Autorin zunächst nicht entscheiden zu können, ob er süß oder sexy auf den geneigten Leser wirken soll. Bereits nach seinem ersten Satz fand ich ihn schon nervig. Entschuldigung, aber der Spruch mit dem Tod und dem Engel ist ja wohl mehr als überholt.

 

Jedenfalls entwickelt sich zwischen beiden eine Standard-BDSM-Romanze, in der Aaron die Zügel in der Hand hält. Die erotischen Szenen sind meiner Meinung nach sehr häufig aneinandergereiht, sodass Stimmung einfach nicht aufkommen wollte. Was vielleicht aber auch an den vielen, vielen Klischees liegen mag. Liest man Romane von Sandra Henke, rauscht ein ganzer Sturm an erotischen Fantasien und Ideen auf den Leser zu. Bei „Du bist mein“ bleibt es bei einem kühlen Lufthauch. Das mag jetzt böse klingen, aber ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und bin schon enttäuscht.

 

 

 

Empfehlung:

 

Puh, an sich sind Handlung und Story okay, aber eben nicht weltbewegend. Die Charaktere sind leider vorhersehbar und ich habe eine tiefgreifende Geschichte abseits der erotischen Szenen vermisst. Leider war es für mich kein prickelndes und sinnliches Leseereignis, aber vielleicht bin ich auch von anderen Autorinnen aus dem Genre verwöhnt worden. Von mir gibt’s leider nur

 

 

 

Drei von Fünf Literaturia-Sternchen

 

 

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