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Red - Des Teufels Armee ist unter uns

Red

 

Ann-Kathrin Karschnick

 

 

 

Ich freue mich sehr, dass ich „Red“ von Ann-Kathrin Karschnick lesen durfte. Obwohl ich den Klappentext spannend fand, konnte mich die Geschichte leider nicht zu 100 Prozent mitreißen. Speziell der flapsige Schreibstil hat mir das Lesen ein bisschen verleidet.

 

 

 

Genre: Mystery

 

Seitenzahl: 286

 

 

 

Inhalt:

 

Laura arbeitet gerade in einem American Diner, als plötzlich eine rothaarige Frau durchdreht und Menschen umbringt. Zunächst hält sie es für einen Amoklauf, bis Hunter auftaucht und behauptet, dass ein sogenannter Tagträumer in ihr den augenscheinlichen Kontrollverlust verursacht hätte.  Er behauptet, dass diese Tagträumer zur Armee des Teufels gehören und nur ein Ziel kennen: Das Chaos auf der Erde zu verbreiten.
Laura und Hunter müssen aus dem Diner fliehen und geraten auf eine irrwitzige Reise. Dabei muss sich Laura immer wieder die Fragen stellen: Warum wurde sie anscheinend als einzige Rothaarige nicht von einem Tagträumer besetzt? Und was verbirgt Hunter vor ihr?

 

 

 

Charaktere und Meinung:

 

Von der Grundidee ist die Geschichte sehr gut, an der Umsetzung hapert es allerdings etwas. Zunächst fällt der flapsige, an einigen Stellen sogar plumpe Schreibstil der Autorin auf. Der soll wahrscheinlich verdeutlichen, dass Protagonistin Laura einige Zeit auf der Straße gelebt hat und nun eine taffe 25jährige ist. Allerdings hat er mich eher gestört, als mich der Hauptfigur nahe zu bringen. Diese arbeitet in einem American Diner, in dem eines Tages eine rothaarige Frau scheinbar aus dem Nichts Amok läuft.

 

Kurz darauf taucht Hunter auf, der ihr eröffnet, dass in der Rothaarigen ein Tagträumer, ein Untertan des Teufels, stecke. Durch sie baut sich Satan höchstpersönlich eine Armee auf der Erde auf, um sie ins Chaos zu stürzen. Soviel zur wirklich gelungenen Grundidee.

 

Allerdings geht die Handlung in einem wahnsinnigen Tempo voran, sodass dem Leser kaum Zeit bleibt, um den Wendungen zu folgen. Dadurch wirkte die Geschichte auf mich sehr gehetzt. Laura war mir als Prota leider nicht wirklich sympathisch und einige Handlungen wurden sehr simpel gelöst. Da hätte man mehr aus dem Buch herausholen können.

 

 

 

Empfehlung:

 

„Red“ ist eine gute Buchidee mit Verbesserungspotenzial. Aufgrund des Stils und der mir unsympathischen Protagonistin werde ich die Reihe aber nicht weiterverfolgen. Da das Thema aber sehr spannend ist, gebe ich dennoch:

 

 

 

Drei von Fünf Literaturia-Sternchen

 

 

 

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