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Im Dunkel der Angst

Im Dunkel der Angst

 

Lori Rader-Day

 

 

 

Zunächst vielen Dank an das Bloggerportal, dass ich den Roman rezensieren darf. „Im Dunkel der Angst“ war für mich ein ungewöhnliches Buch – nicht ganz Krimi, nicht ganz Thriller und ehrlicherweise auch nicht ganz leicht zu lesen. Für mich hatte es seine Höhen und Tiefen.

 

 

 

Genre: Roman / Thriller

 

Seitenzahl: 448

 

 

 

Inhalt:

 

Ein heftiger Schlag. Rotes Blut im Wasser des Sees. Danach nur noch Schwarz. Anna Winger starb nicht an jenem Tag, aber seither lebt sie in Angst. Rastlos zieht sie mit ihrem Sohn von Stadt zu Stadt, scheut den Kontakt zu anderen Menschen. Als Graphologin muss sie ihr Gegenüber nicht sehen, um in ihm lesen zu können, es reicht ein Blick auf dessen Handschrift. Dann verschwindet ein zweijähriger Junge und seine Babysitterin wird ermordet. Die einzige Spur: eine handschriftliche Notiz. Anna wird hinzugezogen, und alles, was sie für immer hinter sich lassen wollte – die Dunkelheit, die Gewalt, der Tod –, drängt unaufhaltsam an die Oberfläche …

 

 

 

Charaktere und Meinung:

 

Der Grund, warum mich „Im Dunkel der Angst“ interessiert hat, war der ungewöhnliche Beruf von Anna Winger, der Protagonistin. Diese betätigt sich als Graphologin und analysiert somit Schriften. Das finde ich sehr faszinierend und war auch positiv überrascht, dass im Buch viel über Schriftanalyse gesprochen / geschrieben wird. Aufgrund ihrer Fähigkeiten wird Anna beauftragt, dem schroffen Polizeisheriff bei der Suche nach einem kleinen Jungen und seiner Mutter zu helfen.

 

Obwohl ich Anna (schon allein, weil sie meine Namensvetterin ist XD ) sympathisch fand, blieb sie lange Zeit undurchsichtig. Zwar ist von der ersten Seite an klar, dass sie ihren rüpelhaften Teenagersohn über alles liebt und auf der Flucht ist – aber vor wem oder warum, das bleibt zunächst ungeklärt. Einerseits hielt mich dieser Umstand am Lesen, andererseits führte er auch zu einigen Längen im Buch. Zwischenzeitlich konnte ich es weglegen und ein anderes lesen.

 

Trotzdem habe ich mich danach wieder Anna gewidmet, weil mich die Frage nach dem Warum einfach nicht losgelassen hat. Der gesamten Geschichte haftet eine leichte Schroffheit an. Dadurch wirkt sie trotz der Ich-Perspektive sachlich. Die Auflösung des Geschehens kam meiner Meinung nach recht spät, sodass bestimmt nicht jeder Lust und Laune an, sich durch die zähen Stellen zu quälen.

 

 

 

Empfehlung:

 

Hm, das Buch und der Schreibstil sind keinesfalls schlecht. Speziell die Erklärungen der Schriftanalyse waren für mich spannend. Die eigentliche Geschichte konnte meine Aufmerksamkeit jedoch nicht so fesseln, wie ich es mir gewünscht habe. Darum bleibt es bei:

 

 

 

Dreieinhalb von Fünf Literaturia-Sternchen

 

 

 

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