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Ein Cornwall-Krimi: Lebensgefährlich schön

Lebensgefährlich schön: ein Cornwall-Krimi

 

Rebecca Michéle

 

 

 

Für mich war „Lebensgefährlich schön“ ein ganz unterhaltsamer Krimi, bei dem es aber definitiv Luft nach oben gab. Speziell in Sachen und sprachlicher Gestaltung ist das Buch meiner Meinung nach noch etwas ausbaufähig.

 

 

 

Genre: Krimi

 

Seitenzahl: 350

 

 

 

Inhalt:

 

Sandra Flemming, Managerin des Higher Barton Romantic Hotel, hat alle Hände voll zu tun, da ihr Hotel Austragungsort der Wahl zur Miss South England ist. Während die Kandidatinnen sich auf die Veranstaltung vorbereiten, verschwindet die Organisatorin Sheila Branson, selbst einst erfolgreiches Model. Sechs Meilen von der Küste entfernt wird sie tot auf einem Friedhof gefunden. Todesursache: Ertrinken. Und ihren Lungen sind mit Salzwasser gefüllt.

Bald gesteht ein junger Mann aus dem Dorf den Mord, doch kann er die Umstände nicht erklären. Nachdem auch noch ein weiterer Organisator der Veranstaltung tot aufgefunden wird, wagt Sandra Flemming den Blick hinter die Fassade der Welt der Schönen. Sie beginnt nachzuforschen, was sich nicht immer als ungefährlich erweist.

 

 

 

Charaktere und Meinung:

 

Ich bin großer Krimi- und Thriller-Fan und habe mir von „Lebensgefährlich schön“ auch einiges erhofft. Zwar konnte ich das Buch sehr schnell durchlesen und die Geschichte weist so manche Höhen auf. Aber im Allgemeinen konnte sie mich leider nicht vollständig begeistern. Ich fand die Story sehr schnell vorhersehbar und konnte das Ende vorausahnen. Das mag ich bei Krimis gar nicht.

 

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, allerdings haben mich schnell die vielen, vielen Füllsätze genervt.

 

Als positiv kann ich die Charakterdarstellung bewerten. Zwar gibt es auch hier kaum eine Überraschung, dafür sind die Figuren detailreich ausgearbeitet und sympathisch. Besonders Sandra Flemming hat mich fasziniert und ich habe mit ihr gezittert und die Spannung genossen. Auch wenn es in dieser Hinsicht – wie bereits erwähnt – noch intensiver hätte sein können.

 

 

 

Empfehlung:

 

„Lebensgefährlich schön“ ist ein gemächlich vor sich hinfließender Krimi, der zwar nicht zu Gänsehaut und Zähneklappern führt, dafür aber eine nette Unterhaltung darstellt. Für mich hätte es deutlich mehr Spannungsmomente geben können.

 

 

 

Vier von Fünf Literaturia-Sternchen

 

 

 

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