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Eine Soap Opera zwischen zwei Buchdeckeln: Wer den Frosch küsst

Wer den Frosch küsst

 

Konstanze Harlan

 

 

 

Erst einmal richte ich meinen Dank an die Autorin Konstanze Harlan, die mir ihr eBook als Rezi-Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Das beeinträchtigt natürlich nicht meine persönliche Meinung. „Wer den Frosch küsst“ ist unterhaltsam und erfrischend – ein kleines Stück Soap Opera in Buchform.

 

 

 

Genre: Roman / Liebeskomödie

 

Seitenzahl: 210

 

 

 

Inhalt:

 

Früher war Cecilia ein Fernsehstar, heute ist sie Kellnerin und Mutter eines Fünfjährigen. Als wäre das nicht genug, baggert der Besitzer des Cafés sie derart unverfroren an, dass sie kurzerhand ihren Job schmeißt. Nach einem ernüchternden Termin beim Arbeitsamt, hat sie keine andere Wahl, als sich ihrer Vergangenheit zu stellen und um eine zweite Chance als Schauspielerin zu kämpfen. Doch damit geht das Chaos erst richtig los.
Auf einer Networking-Party trifft sie den vermeintlich brotlosen Schauspieler Alex und verbringt eine heiße Nacht mit ihm. Als sie ihm zu ihrem Schrecken kurze Zeit später bei einem Casting begegnet, entpuppt er sich ausgerechnet als Chef der Produktionsfirma. Doch damit nicht genug. Wenig später wird ihr morgens übel und ausgerechnet jetzt taucht auch noch der Vater ihres Sohnes auf …

 

 

 

Charaktere und Meinung:

 

Ich empfand die Charaktere sehr sympathisch dargestellt, wobei Cecilia mir von Anfang an ans Herz gewachsen ist. Die Sorge um ihren Sohn und der Frust über ihren schlecht bezahlten Kellnerjob nagen an der taffen Fünfundzwanzigjährigen. Als sie schließlich kündigt, glaubt sie, vor dem persönlichen Ruin zu stehen. Zum Glück gibt es Karsten, ihren besten Freund und Schauspieler der Extraklasse. Kurzerhand überredet er sie, wieder in die Fernsehbranche einzusteigen und die turbulente Geschichte beginnt. Nicht nur, dass Cecilias Mutter mit ihren Plänen nicht einverstanden ist – plötzlich steht Alexander, der Vater ihres Sohnes vor Cecilia. Und wie es sich für eine echte Soap Opera gehört, lassen Missverständnisse, tiefe Gefühle und ein fulminantes Happy End nicht auf sich warten.

 

Wie bereits erwähnt, sind die Haupt- und Nebencharaktere sehr gut ausgearbeitet und durchweg glaubwürdig. In Kombination mit dem angenehm flocker-lockeren Schreibstil hat dies zu einem tollen Leseereignis geführt. Ich habe immer abends ein paar Kapitel gelesen und mich sehr gut unterhalten gefühlt. Wer nicht auf leichte Unterhaltung steht, vermisst eventuell die Spannung. Aber als Liebeskomödie macht „Wer den Frosch küsst“ alles richtig.

 

 

 

Empfehlung:

 

Zum Genre Liebeskomödie passt „Wer den Frosch küsst“ wie die goldene Kugel zum Froschkönig. Mir hat das eBook sehr gut gefallen und ich kann ohne langes Gequake (sry, konnte bei dem Wortwitz nicht widerstehen) die volle Punktzahl vergeben.

 

 

 

Fünf von Fünf Literaturia-Sternchen

 

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