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Rezi: Magic Berlin - Der Weg des Sterns

Magic Berlin: Der Weg des Sterns

 

Julia Heller

 

 

 

Erst einmal richte ich meinen Dank an die Autorin Julia Heller, die mir ihr Buch als Rezi-Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Das beeinträchtigt natürlich nicht meine persönliche Meinung. „Magic Berlin: Der Weg des Sterns“ ist eine außergewöhnliche Mischung, die mir sehr gefallen hat. Speziell der Bezug auf Spiritualität und Naturreligionen war ein kleines Sahnehäubchen.

 

 

 

Genre: Young Adult / Urban Fantasy

 

Seitenzahl: 322

 

 

 

Inhalt:

 

Als ihre Beziehung in Gewalt endet, flieht Lucia nach Berlin, geleitet von einem wiederkehrenden Traum.
Mit der Hexe Brigid ergründet sie ein dahinter liegendes Familiengeheimnis, das an eine weltverändernde
Prophezeiung geknüpft ist. Kann sie die gefährlichen Gegner der Prophezeiung überwinden und ihre
bisher unentdeckte innere Kraft befreien, um sie zu erfüllen?

Wem das gewisse magische Etwas im Leben fehlt, wird bei Magic Berlin fündig. Unterhaltsam und tiefgründig führt dieser Roman in eine Welt voller Magie, die sich versteckt vor unseren Augen abspielt. "Magic Berlin: Der Weg des Sterns" ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich selbst und ihre Spiritualität findet und die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe – nichts für Moralapostel und Ewiggestrige!

 

 

 

Charaktere und Meinung:

 

Ich fand die verschiedenen Charaktere in „Magic Berlin“ überaus interessant und vielseitig. Mich hat die Offenheit und die Toleranz der „magischen Berliner“ fasziniert. In ihrer Mitte macht Lucia eine emotionale Wandlung durch, die ich als Leserin voll und ganz nachvollziehen konnte.

 

Das Buch besteht aus einer interessanten Mischung aus Urban Fantasy – wobei Freunde von Vampiren, Elfen und Werwölfen nicht auf ihre Kosten kommen – und dem Zauber der wahren Welt. Julia Heller zeigt das Spirituelle im Realen, die Magie im Alltag und die verschiedenen Sichtweisen, wenn es um den Begriff „normal“ geht. Durch diese Atmosphäre habe ich mich in der Geschichte willkommen gefühlt und fand sie direkt mitreißend. Das lag auch am Schreibstil der Autoren.

 

Der Bezug zu modernem Schamanismus, weißer und schwarzer Hexerei und dem Heidentum brachte einen besonderen Klang in die Geschichte. Da ich mich persönlich ebenfalls mit diesen Themen auseinandersetze, war mir vieles nicht fremd. Dennoch fand ich es sehr gut, dass die Buchcharaktere Lucia verschiedene Aspekte der modernen Magie erklären. Damit finden auch Leser, die sich weniger damit beschäftigen, schnell in die Geschichte.

 

Lucia habe ich als sehr sympathisch empfunden und es hat Spaß gemacht, sie zu begleiten. Speziell in der zweiten Hälfte des Buches wird die magische Atmosphäre um sie dichter und spannender. Besonders beeindruckt hat mich die Liebesgeschichte, die weit vom 0815-Einerlei abweicht.

 

 

 

Empfehlung:

 

Von mir bekommt „Magic Berlin: Der Weg des Sterns“ eine klare Leseempfehlung. Darum gibt es von mir klare…

 

 

 

Fünf von Fünf Literaturia-Sternchen

 

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