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Frage-Runde mit Die-Gaben-der-Quelle-Autorin Cea Oskolm

 

 

Prinzessin-Literaturia:

 

Hallihallo liebe Cea, dann komm mal rein in mein Land hinter den Buchdeckeln! Ich weiß, hier ist es ein bisschen eng und chaotisch J aber wir zwei machen es uns bestimmt gemütlich. Dein Buch war eines der ersten, die ich rezensiert habe und ich war echt platt. Normalerweise tue ich mich mit Science-Fiction ja schwer, aber mir hat es wirklich gefallen. Das bringt mich auch gleich zu meiner ersten Frage: Wie bist Du auf das Setting – Sci-Fi gemischt mit Mittelalter – gekommen?

 

 

 

Cea:

 

Hallo, schön bei dir zu sein. Ich wollte etwas schreiben, was es so noch nicht gab. Vampire, Werwölfe und Geschichten über antike Götter, die sich bis in unsere Zeit gehalten haben, gibt es schon genug. Als mir die Idee mit der Quelle und all ihren Geheimnissen kam, war es einfach nur logisch, sie auf einen anderen Planeten zu verlegen. Dort konnte ich eine andere antike Geschichte schaffen, die den Leser überraschen kann. Wobei du zugeben musst, die Drei Planeten sind unserer Erde schon ziemlich ähnlich, ich stelle die Naturgewalten nur ein bisschen auf den Kopf.

 

 

 

Prinzessin Literaturia:

 

Ich fand deine Figuren sehr authentisch dargestellt. Bei dem dicken Kanzler musste ich mir oft das Schmunzeln verkneifen. Gab es denn für deine Protas – die Königin und Salis – reale Vorbilder oder sind die komplett deiner Fantasie entsprungen?

 

 

 

Cea:

 

Oh, ich beobachte die Menschen schon ziemlich genau. Gerade erst neulich im Urlaub. Wenn ich gemütlich am Pool liege, ist niemand vor mir sicher. Aber gerade Königin Aileiya und Salis, folgen keinem Vorbild, sondern entwickelten sich ganz eigenständig weiter. In den späteren Bänden würdest du Salis kaum wiedererkennen.

 

 

 

Prinzessin Literaturia:

 

Oh, da bin ich ja schon gespannt. Apropos Figuren: Jeder Autor hat ja seine Lieblinge. Wer hat es dir denn besonders angetan und warum ausgerechnet diese Figur?

 

 

 

Cea:

 

Da muss ich nicht lange überlegen. Ganz klar Jean. Auf der einen Seite charismatisch auf der anderen geheimnisvoll, bedrohlich. Er ist immer für eine Überraschung gut. Er weiß mehr über die Geschichte der Drei Planeten, als jeder andere. Um ihn ranken sich Legenden, die ich tatsächlich erst in den letzten Bänden lüften werde.

 

 

 

Prinzessin Literaturia:

 

Möchtest Du zukünftig in deinem Genre bleiben oder auch mal was ganz anderes ausprobieren? Und dann würde mich ja auf jeden Fall interessieren, welche Figur du schon immer mal in einem Buch verarbeiten wolltest.

 

 

 

Cea:

 

Ich bin für alles offen. Im Moment stecke ich so tief in »Die Gaben der Quelle«, dass sich die Frage nach dem anderen Genre nicht stellt. Und Salis als Figur verlangt mir alles ab. Ich denke, das ist genau das, was die Geschichte so reizvoll macht. Ein Held, der keiner sein will, der sich von einem überängstlichen Normalo in einen starken Charakter verwandelt.

 

 

 

Prinzessin Literaturia:

 

Hmm, in vielen Interviews wird ja gefragt: Wie bist du zum Schreiben gekommen? Woher bekommst du deine Ideen? Du darfst darauf natürlich gern antworten, aber was mich bei Autoren immer sehr interessiert: Wie hat dein Umfeld anfänglich auf dein Schreiben reagiert? Waren alle sofort Feuer und Flamme oder gab es vielleicht sogar Neider, die dir deinen Erfolg nicht zugetraut haben?

 

 

 

Cea:

 

Bei der Frage muss ich lachen. Sehr, sehr unterschiedlich. Ich schreibe schon eine ganze Weile (seit der Grundschulzeit), wie soll ich es sagen? Anfänglich hielt sich die Begeisterung in Grenzen, meine Brüder rannten um die Wette, um nicht wieder eine Geschichte hören zu müssen. Als ich dann kundtat, es würde ernst, ich werde etwas veröffentlichen, gab es jede Reaktion, die man sich vorstellen kann. Von »hoffentlich wird es nicht peinlich«, über »ja, mach ruhig«, bis »großartig, das wurde aber auch Zeit«, war alles dabei. Mittlerweile sind sogar meine Brüder stolz auf mich.

 

 

 

Prinzessin Literaturia:

 

So soll es sein. Dann danke ich dir vielmals, dass du dir die Zeit genommen hast und gebe dir noch schöne Grüße an Salis und Co. mit.

 

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