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Rezi: Der letzte Glanz des Sommers

Der letzte Glanz des Sommers

 

Emily Ferguson

 

 

 

Erst einmal richte ich meinen Dank an die Autorin Emily Ferguson, die mir ihr eBook als Rezi-Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Das beeinträchtigt natürlich nicht meine persönliche Meinung. „Der letzte Glanz des Sommers“ ist eine Geschichte mit einem besonderen Zauber, der träge wie ein kleiner Bach durch das gesamte Buch fließt. Diese hintergründige Mystik hat mich verzaubert.

 

 

 

Genre: Familiengeschichte

 

Seitenzahl: 288

 

 

 

Inhalt:

 

Die Geschichte einer mutigen jungen Frau auf der Suche nach der Liebe, ihren Wurzeln und nach sich selbst.

 

Mayara Harris hat alles, was sie braucht: den gutaussehenden Jo, eine Arbeit, die ihr Spaß macht, nette Freundinnen und ihre geliebte Großmutter Awenasa. Doch dann macht Jo mit ihr Schluss und ihre Großmutter erkrankt. Diese hat einen letzten Wunsch an ihre Enkelin: Mayara soll von Deutschland nach Nordamerika reisen, um ihre Wurzeln bei den Cherokee-Indianern kennenzulernen.

 

Mit einem geheimnisvollen Goldnugget in der Tasche als Wegweiser taucht Mayara ein in die fremde, faszinierende Welt ihrer Vorfahren. Und als sie den attraktiven Benjamin kennenlernt und auf ein Familiengeheimnis stößt, ahnt sie, dass die Reise zu ihren Wurzeln viel aufregender werden könnte, als sie sich das je vorgestellt hätte …

 

 

 

Charaktere und Meinung:

 

Zuallererst muss ich sagen, dass sowohl der Prolog als auch der Epilog das gesamte Buch auf eine wunderbare Weise einrahmen. Die Kultur der Indianer fand ich schon immer faszinierend und diesen Zauber kann Emily Ferguson mit ihrem Schreibstil transportieren. Die Kombination aus dem stimmungsvollen Cover und dem Stil des Buches war sehr inspirierend. Zwischenzeitlich hatte ich beim Lesen das Lied „Colours of the wind“ im Kopf – was vielleicht daran lag, dass ich Mayaras Großmutter in meinem Kopf mit Großmutter Weide assoziiert habe J

 

Maya war mir sehr sympathisch – auch wenn ich ihre Vernarrtheit in Jo nicht ganz nachvollziehen konnte. Aber sei´s drum. Ich mochte Mayas gesamte Art und ihre emotionale Entwicklung im Laufe der Geschichte. Ben – eigentlich Benjamin – gehörte ebenfalls zu meinen Lieblingscharakteren.

 

Die Geschichte im Buch entwickelt sich nicht rasant und hektisch. Alles verläuft fast fließend wie eben ein ruhiger Bachlauf. Mitunter haben mir kleine Strömungen gefehlt, die einen Überraschungseffekt gebracht hätten. Allerdings ist das nur meine persönliche Meinung. Ansonsten gibt es an „Der letzte Glanz des Sommers“ nichts zu beanstanden. Sie Figuren sind authentisch und sehr detailverliebt beschrieben. Dadurch fühlt man sich direkt in die Geschichte hineinversetzt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, fließend und an den richtigen Stellen amüsant.

 

 

 

Empfehlung:

 

„Der letzte Glanz des Sommers“ ist eine wunderschöne Familiengeschichte, voller Zauber und einem Hauch Mystik. Eine kleine spirituelle Reise, die nicht nur im Sommer Spaß macht. Da mir – wie bereits erwähnt – ein Überraschungseffekt, die Strömung im seichten Wasser, etwas gefehlt hat, gibt es von mir

 

 

 

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