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Rezi: Die Gaben der Quelle: Versiegelt

Die Gaben der Quelle: Versiegelt

 

Cea Oskolm

 

 

 

Zunächst möchte ich mich bei Cea Oskolm bedanken, dass sie mir ihr Werk als Rezensionsexemplar überlassen hat. Das beeinträchtigt natürlich nicht meine persönliche Meinung. Zuallererst möchte ich hervorheben, dass „Die Gaben der Quelle“ für Fantasy- und Sci-Fi-Fans ein gelungenes Leseerlebnis ist, das mit seinem humorvollen, flüssigen Schreibstil überzeugt. Die Geschichte kommt zwar langsam in Gang, doch zum Ende steigt die Spannung.

 

 

 

Genre: Fantasy / Sci-Fi

 

Seitenzahl: 404

 

 

 

Erster Eindruck:

 

Beim ersten Eindruck fällt natürlich das außergewöhnliche Cover des Buchs ins Auge. Der Sepia-Hintergrund, verbunden mit dem modern-futuristischen Schlossturm verbindet auf besondere Weise Altertum und Moderne. Was paradox klingt, passt verblüffend gut zusammen. So auch die Figurenkonstellation in Cea Oskolms Auftakt zur Die-Gaben-der-Quelle-Reihe.

 

 

 

Inhalt:

 

Den Inhalt fasst der Klappentext sehr gut zusammen und ich möchte auch gar nicht mehr verraten:

 

Im Turm des Hochschlosses lebt Königin Aileiya machtlos und von der Welt vergessen wie ein Vogel im goldenen Käfig.
Salis von den Quanden, ein unerfahrener Assistent aus dem Kanzleramt, erhält den undankbaren Auftrag, die erste Reise seiner jungen Königin zu organisieren.
Ihre Flucht vor den starren Regeln des Protokolls rüttelt an seinem Weltbild.
Antike trifft auf Moderne. Ihre Reise, die in die abgelegensten Winkel der Drei Planeten führt, schürt Zweifel an einem System, das verbissen die Geschichte seines Volkes auslöscht.

 


Noch ahnt Salis nichts, doch wenn Legenden erwachen, ändert sich alles!

 

 

 

Charaktere und Meinung:

 

Was mich gleich zu Beginn des Buches positiv überrascht hat, war der sehr gelungene, humorvolle Schreibstil. Durch ihn wirken die handelnden Personen authentisch und ich konnte den dicken Kanzler und den unsicheren Assistenten Salis praktisch vor mir sehen. Auch Königin Aileiya stellt Cea Oskolm sehr menschlich und lesernah dar. Durch die bildhafte Umschreibung von Situationen und Umgebung, wirkt die gesamte Welt plastisch und man bekommt Lust, darin einzutauchen.

 

Persönlich bin ich kein Fan von Sci-Fi und mag es eigentlich wenig, wenn Geschichten in abstrusen Welten oder fernen Planeten spielen. Im Buch passt die Sci-Fi-Atmosphäre allerdings ganz gut und sie hat mich wenig gestört. Einige Passagen ziehen sich für meinen Geschmack etwas in die Länge und an einigen Stellen konnte ich der Handlung nicht zu 100 Prozent folgen – aber das sind nur kleine Schönheitsfehler.

 

Die Szene direkt an der Quelle hat mir sehr gut gefallen und mich richtig gefesselt und auch ein paar Personen sind mir richtig ans Herz gewachsen. Leider aber nicht der Protagonist Salis, der mir alles in allem zu unsicher, zu naiv, zu ängstlich war. Ich hätte mir gewünscht, mehr über die Königin und über Jean zu erfahren. Beide fand ich sehr interessant und hoffe, dass die Autorin ihnen in den Folgebänden viele, viele Seiten widmet J

 

 

 

Empfehlung:

 

Obwohl ich kein Sci-Fi-Fan bin, konnte mich Cea Oskolms Geschichte unterhalten und hat Spaß gemacht. Daher eine klare Leseempfehlung an alle, die fremden Welten nicht abgeneigt sind.

 

 

 

Vier von Fünf Literaturia-Sternchen

 

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